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NOAM veranstaltet jährlich die Fußball WM der Neueinwanderer
Acht Uhr an einem Freitagmorgen ist eine Stunde zu der die meisten Einwohner Tel Avivs den Rausch der vergangenen Ausgeh-Nacht ausschlafen. An diesem Freitag jedoch war für einige Mitglieder des NOAM-Waads das Wort Schlaf nichts weiter als ein Traum; an diesem Freitagmorgen galt es nämlich, eines der heißesten Events im Kalender der Neueinwanderer-Community auf die Beine zu stellen: die fünfte Olim Fußball-Weltmeisterschaft.
Als ersters Waad-Mitglied erschien Alona auf dem Fußballplatz , die das Essen für die WM organisiert und eingekauft hatte. Ihr gilt NOAMs besonderer Dank, denn ohne sie hätten sowohl Spieler als auch Gäste hungern müssen. Kurz danach erschienen auch Michelle, Ofer, Gal und NOAM Geschäftsführerin Nadine. Kaum waren die Tische, Zelte und Grills aufgebaut, das Essen im Kühlschrank des Klubhauses verstaut, das Obst auf den Tischen verteilt und die Linien des Spielfeldes neu bestrichen, als auch schon die ersten Spieler eintrafen - unter ihnen auch Waad-Mitglied Roni (inklusive Frau Sharona und Sohn Jonathan) und Michael. Innerhalb kürzester Zeit konnte man eine Symphonie verschiedener Sprachen vernehmen, wie es sonst wohl nur in den Hallen der Vereinten Nationen in New York passieren würde.
Hauptorganisator der diesjährigen WM war Gal, der als Organisations-Genie die Vorbereitungsarbeit für diesen Tag geleistet hatte, der aber auch am Tag des Geschehens die meiste Zeit unter der prallen Sonne verbrachte um zu jeder Sekunde nach dem Rechten zu schauen. Für den reibungslosen Verlauf der diesjährigen WM verdient er ein besonderes Lob. Als Verantwortlicher für den sportlichen Teil der Olim-WM hatte Patrick vor und während des Events alle Hände voll zu tun. Er war es, der die Mannschaften organisierte und den Spielplan vor Ort aufstellte - eine besonders tüchtige Tat wenn man bedenkt, dass er selbst bei der deutschen Mannschaft mitgespielt hatte. Eine weitere Erwähnung verdient unsere Kathie, die ihre Kassenstation gleich am Eingang des Fußballfeldes aufbaute. Mit Baseballkappe, ultracooler Sonnenbrille und mütterlich-strengem Blick gewappnet, entlockte sie den Teilnehmern und Gästen der WM die Eintrittsgelder. NOAM dankt ihr ganz besonders für ihre Mühe.
Zwölf Nationen waren durch Neueinwanderer in der diesjährigen WM vertreten: Argentinien, Äthiopien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Deutschland, England, Österreich, Schweden, die Schweiz, Uruguay und die USA. Pünktlich um 9 Uhr fing die Vorrunde an. Während die zwölf Mannschaften hart um den Ball kämpften, konnten die Besucher und Gäste das Geschehen vom Schattenbereich aus beobachten, wo sie dank heißer Musik und cooler Getränke bei Laune gehalten wurden. Zu Zeiten kam eine richtige Volksfeststimmung auf, die bis zum Ende der Veranstaltung andauerte.
Obwohl jede Gruppe ihr bestes gab, erreichten nur die Mannschaften aus Äthiopien, Belgien, Brasilien, Deutschland, England, der Schweiz, Uruguay, und den USA das Viertelfinale. Die österreichische Mannschaft scheiterte leider in der Vorrunde. In der Viertelfinal-Runde verlor Brasilien gegen Uruguay 0:2 und USA gegen Belgien 1:2. England schlug Deutschland 1:0 und Äthiopien besiegte die Schweiz 3:0 wobei erwähnt werden muss, dass die Eidgenossen die erste Halbzeit dank der Glanzparaden von Ori heldenhaft gemeistert hatten.
Zur Mittagszeit fanden sich Raffi und Michelle an der Grillstation ein, wo sie mit der späteren Beihilfe von Jalon die hungrigen Spieler und Besucher mit Hamburgern und Kababs versorgten; außerdem waren massenweise Pitas und Salate vorhanden, womit sogar Vegetarier auf ihre Kosten kamen. Ein großes Dankeschön verdienen Nadin (Schwester von Waad-Mitglied Sharona) und Rachel, die beide kräftig beim Vorbereiten und Austeilen des Essens beteiligt waren. Auch unser Webmaster Viktor half fleißig bei der generellen Organisation des Events und der Versorgung der Spieler mit, womit er uns allen bewies, dass er viel mehr kann als nur coole Webseiten aufzubauen.
Im Finale trat England gegen den Vorjahresweltmeister Äthiopien an und gewann in einem spannnenden Endspiel 2:0. Der Aufstieg und eventuelle Sieg der englischen Mannschaft wird in diesem Artikel der Jerusalem Post beschrieben.
Alles in allem war die WM auch dieses Jahr ein voller Erfolg für die Organisatoren, aber auch für die Spieler und Gäste. NOAM freut sich schon auf nächstes Jahr und wir alle hoffen, dass wieder zahlreich Gäste und Spieler erscheinen werden.
Die folgenden Bilder stammen von Yuri Bondarevski, dem NOAM recht herzlich für seinen ganztägigen Einsatz als Profi-Fotograf dankt.
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