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Anfang Mai 2007 besuchte eine Delegation der Friedrich-Ebert-Stiftung Israel und traf sich unter anderem auch mit einigen NOAM Mitgliedern.
Eine nette Dame der Friedrich-Ebert Stiftung rief mich letztens im NOAM-Büro an, um anzufragen, ob es möglich wäre, dass eine SPD-Delegation aus Schleswig-Holstein Leute von NOAM treffen können. Sie wolllten ein bisschen mehr über das Leben von Deutschen Einwanderern in Israel wissen. Selbstverständlich habe ich unverzüglich zugesagt. Es klang so wichtig. Mit dem aufgelegten Hörer noch in der Hand, kam mir in den Sinn, dass ich eigentlich Schweizerin bin.
Wichtig ist es trotzdem. Wieso? Was wollen sie wissen? Wie ich im nicht-koordinierten öffentlichen Verkehr von Tel Aviv zu recht komme? Wie wir in der ständigen Angst von Anschlägen (laut Europäischen Medien leben wir ja in einem ständigen Kriegsgebiet) leben können? Wie uns der Humus schmeckt? Zu erzählen gibt es viel.
Nein, ich drehte die Frage um. Was möchte ich, dass Deutsche SPD Politiker von mir in Israel wissen. Diese Delegation kam um zu lernen. Sie waren offen für unsere Geschichten. Mit Jalon und Roni vom Waad beherbergten wir die Delegation zu einem Mittagessen und wir erzählten unsere sehr verschiedenen Hintergründe und Erlebnisse. Wir sind der Friedrich-Ebert Stiftung sehr dankbar für die Initiative und sind froh Deutschen und anderen Politikmachern unser "normales" Israel zu zeigen. Es is genau das, was wichtig ist: Offene Ohren für verschiedene Geschichten – auch die unsere, die oft ein bisschen unterzugehen scheint.
Hier sind einige Fotos dieses Treffens:
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