NOAM (Noar Olej Merkaz Europa) ist...
eine von deutschen und österreichischen Juden gegründete Organisation aller deutschsprachigen Einwanderer, die in den letzten Jahren nach Israel gekommen sind.
Seit 1998 arbeitet NOAM im Rahmen des Irgun Merkaz Olej Europa, einer seit 1932 existierenden Einwanderer-Organisation.
NOAM betreut auch diejenigen, die für einen begrenzten Zeitraum nach Israel kommen und ihren Touristenstatus beibehalten.
Im November 2000 wurde NOAM von der Jewish Agency (Sochnut) als offizielle Vertretung deutschsprachiger Einwanderer in Israel anerkannt.
Seitdem steht NOAM in ständigem Kontakt mit den für Neueinwanderer zuständigen Behörden.
Unsere Arbeitsbereiche umfassen:
Alle Leistungen NOAMs unterliegen der Gemeinnützigkeit und sind kostenfrei. Unser Ziel ist es, jedem Neuankömmling bei der Eingliederung in Israel zu helfen, sowie andere Hilfeleistungen zu stellen.
Wie alles entstand:
NOAM wurde Ende 1996 von einem Kreis junger, deutschsprachiger Einwanderer gegründet, die sich gegenseitig und anderen Neuankömmlingen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dabei helfen wollten, in Israel ihre neue Heimat zu nden.
Im “Irgun Jotzei Merkaz Europa”, der Vereinigung der alten Jeckes, die in den 30 Jahren mit der fünften Alijah nach Israel einwanderten, fand die Gruppe der jungen Immigranten einen Förderer für ihr Projekt. Als eine Art Jugendorganisation integrierten die alten Jeckes die jungen Deutschsprachigen in ihren Verein.
Mit der organisatorischen und nanziellen Unterstützung des Irgun Jotzei Merkaz (auf deutsch: Vereinigung der Juden aus Mitteleuropa) mauserte sich die zu Beginn informelle Gruppe aus Freunden, die sich hauptsächliche aus den Jugendzentren der jüdischen Gemeinden in den deutschsprachigen Laendern sowie von den Seminaren und Sommerlagern jüdischer Wohlfahrtsorganisationen kannten zu einer Institution, die heute - von der Sochnut, dem Staat Israel und der Vereinigung der Einwanderer-Organisationen anerkannt - ganz ofziell für die Integration der Zuwanderer aus den deutschsprachigen Ländern zuständig ist. NOAM holt die Einwanderer vom Flughafen ab, hilft ihnen bei bei der Jobsuche und unterstützt sie bei behördlichen Angelegenheiten. Vor allem jedoch bildet NOAM ein soziales Netzwerk und eine Gemeinschaft, welche ihren mittlerweile 800 Mitgliedern dabei hilft, ein Teil der israelischen Gesellschaft zu werden und sich in Israel zu Hause zu fühlen.
So wurde aus dem losen Zusammenschluss von Kindern jüdischer Eltern, die das Schicksal irgendwann nach dem zweiten Weltkrieg meist aus Osteuropa nach Deutschland verschlagen hatte, eine Art neo-jeckische Jugendorganisation.
An Channuka drehte sich in Jerusalem nicht nur der Sevivon (der traditionelle Dreidel) sondern auch die Bowling Kugeln. Am sechsten Tag des Lichterfestes, maßen sich die Jerusalemer in der sportlichen Disziplin, bei der es darum geht soviele Kegel wie möglich umzuhauen. Passend zum Feiertag wurden die Hobbysportler von NOAM-Hausbäcker Gerard Goldberg mit Suvganiot versorgt, um so deren Leistungsfähigkeit zu steigern.
Dass trotzdem viele Kugeln in der Seitenrinne der Bahn landeten hatte weniger was damit zu tun, dass das Channuka Wunder plotzlich eine Unterbrechung erfuhr und Dunkelheit auf der Bowlingbahn einkehrte sondern wohl eher damit, dass den Teilnehmer das Gesellschaftliche an diesem Abend dann wohl doch wichtiger als das Sportliche war. Wie bei allen NOAM Veranstaltungen ging es natuerlich auch beim Channukah Bowling vor allem um das Beisammensein und den gegenseitigen Austausch.
Das galt vor allem für den zweiten Teil des Abends, der in einem Restaurant in der Jerusalemer Moshava Germanit fortgesetzt wurde, in dem man es sich - trotz der kalorienreichen Versorgung mit Suvganiot auf der Bowlingbahn - schmecken ließ. Bis in den frühen Morgen wurde dort geredet und gelacht, so dass einmal mehr klar wurde, dass NOAM Jerusalem bereits eine fest etablierte Institution geworden ist.
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